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Wiener Wahnsinn – „Gar ned so deppert“ oder „Weana Bluat is ka Häferlkaffee“

Wiener Dialekt, so wie ihn nur Ur-Wiener draufhaben. Kaisermühlen, Kagran, alles über der Donau bis nach Aspern und Essling. Gewachsener Rock’n’Roll. Erzählte Geschichten. Eine komplett andere Welt als jene die in den inneren Gürtelbezirken gelebt wird. Austropop ist hier kein Wort bei dem man sich wegduckt sondern dazu steht. Die Lieder der großen fünf wie Ambros, Danzer, Fendrich, der Ostbahn Kurti und Peter Cornelius können sie hier im Schlaf auswendig singen. „Die Blume aus dem Gemeindebau“ blüht hier schön wie einst im Mai.
„Gar ned so deppert“ ist nicht nur ein lupenreines, lange so nicht gehörtes wienerisches Rock’n’Roll-Album. Es erschien am 16. März 18, stieg auf Platz 4 ein und war einige Wochen in den Top Ten der österreichischen Album Charts. „Gar ned so deppert“ ist ebenso die Quintessenz von rund 125 Auftritten im Jahr. Der Wiener Wahnsinn grassiert von Jahr zu Jahr immer heftiger. Das ist so, wenn eine Band weiß wo sie herkommt, nie auch nur versucht hat ihre Wurzeln zu verleugnen, sondern sie vielmehr pflegt. Warum auf London oder Seattle machen, wenn man doch aus dem 22. Hieb kommt? In 20 Jahren hat sich der Wiener Wahnsinn ein Fundament gegossen, das bombenfest hält.
Family. Die Musiker. Die Fans. Die Roadies. Ois leiwand und wenn dann die Babsi im Hummel das Bier zapft, dann kann einem alles andere am A**** vorbeigehen.
„Wir wollen wir bleiben“, sagt die Band und macht vom eigenen Label (Kultband Records) bis zum Merchandising alles selbst. „Wiener Wahnsinn, das ist Freundschaft, gemeinsamer Blödsinn und eine wienerisch, nachdenkliche Eigenart. So ist unser Album. So sind wir“. Sagt die Band und man kann einen drauf lassen, dass das ewig so bleibt!

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